Wappen des Kreises Johannisburg
Home Nach oben Inhalt / Suche Copyright Impressum Gästebuch
2010
 

 
Kreis Johannisburg Ostpreußen
  
Kreisgemeinschaft
Johannisburg
e. V.

 

Videos aus Masuren und dem Kreis Johannisburg. - Für weitere Infos hier klicken!
Johannisburg-Videos

Pressemitteilungen 2010

bullet

11.06.2010: Neue deutsch-polnische Freundschaften

bullet

20.05.2010: Kreis plant Veranstaltung: 65 Jahre nach Flucht und Vertreibung

bullet

28.04.2010: Kreis sucht Gastfamilien für polnische Schüler

Neue deutsch-polnische Freundschaften
18 polnische Schüler zu Besuch in Erfde

18 Jugendliche von der Zespol Szkol Nummer 1 in Pisz sind in Begleitung von der Deutschlehrerin Marzena Grabowska und der Englischlehrerin Alicja Szyszkowska vom 7. Juni bis zum 13. Juni zu Gast bei der Stapelholm-Schule in Erfde.

Gemeindewehrführer Peter Thomsen hat den offiziellen Schüleraustausch mit dem Kreis Pisz bei einem Besuch einer Feuerwehrdelegation in Masuren vor sieben Jahren ins Leben gerufen. Als Lehrer der Stapelholm-Schule ist er seit der Initiierung für den Schüleraustausch verantwortlich. „Schon im Schuljahr 2004/05 besuchten wir uns erstmalig mit Schülern der achten Klassen gegenseitig“, so Thomsen. Die Stapelholmer Schüler zeigten sich vom Besuchsprogramm und von der herzlichen Aufnahme in den polnischen Gastfamilien sehr angetan. Die Stapelholm-Schule hat sich angestrengt, für den Gegenbesuch der Jugendlichen aus Pisz einen ähnlich gelungenen Aufenthalt zu bieten. Im Programm kommen neben dem Besuch von Unterrichtsstunden der touristische Teil und die Geselligkeit nicht zu kurz.

„Die Partnerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg mit dem polnischen Kreis Pisz, dem ehemaligen Johannisburg in Masuren, ist lebendig und bunt“, stellte Kreispräsident Eckhard Schröder beim Besuch einer deutsch-polnischen Schülergruppe in der Kreisstadt Schleswig erfreut heraus.

Kreispräsident Eckhard Schröder dankte den Initiatoren der Stapelholm-Schule und der Zespol Szkol Nummer 1 für ihre vorbildliche Zusammenarbeit. „Die Stapelholm-Schule in Erfde und die Schule Nummer 1 in Pisz pflegen eine vorbildliche Partnerschaft, die ihresgleichen sucht.“. Der Kreis unterstütze internationale Jugendbegegnungen gern – so Schröder – denn jeder Euro für die Förderung von Schulpartnerschaften sei im Sinne der Völkerverständigung in Europa gut angelegtes Geld. „Wer selbst erlebt, wie liebenswürdig und gastfreundlich ein Volk ist, wird Vorurteile nicht gelten lassen“, sagte der Kreispräsident. „Wie ich an eurer Freundschaft sehe, hat unsere Kreispartnerschaft schon reiche Früchte getragen, die Jahr für Jahr weiterwachsen.“

Die sechzehnjährige Kinga Olender aus Pisz und der fünfzehnjährige Eric Eckstein aus Erfde würdigten die gegenseitigen Besuche: „Wir sind froh, an diesem Austauschprogramm teilnehmen zu können und wünschen uns eine Fortsetzung für nachrückende Schülerjahrgänge.“

Im September 2010 fahren wieder 23 Stapelholm-Schüler nach Pisz. „Uns macht es einfach Freude, so ein Projekt durchzuführen“, so Grabowska und Thomsen einvernehmlich.

Die beiden Stipendiaten des Kreises, Evelina Szczyrow und Jacub Waszkiewicz, waren ebenfalls bei dem Besuch in Schleswig dabei. Der Kreis Schleswig-Flensburg stellt jedes Jahr zwei polnischen Schülern ein Stipendium im Kreisgebiet zur Verfügung. Beide Stipendiaten sind von dem Austausch der Erfder Schule mit Polen begeistert. Beide bedauern, dass ihr Stipendium im Juli bereits zu Ende ist.

Neue deutsch-polnische Freundschaften

Kreispräsident Schröder würdigte beim Empfang im Stadtweg
die deutsch-polnische Schulpartnerschaft

Neue deutsch-polnische Freundschaften

Kreispräsident Schröder mit den beiden Stipendiaten des Kreises
 (von links nach rechts: Jacub Waszkiewicz, Kreispräsident Schröder und Evelina Szczyrow)
 

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Kreis plant Veranstaltung:
65 Jahre nach Flucht und Vertreibung

Zentrales Thema beim Meinungsaustausch von Kreispräsident Eckhard Schröder und Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach mit den Vorstandsmitgliedern Dr. Manfred P. Solenski und Günter Woyzechowski von der Kreisgemeinschaft Johannisburg waren die Planungen für eine gemeinsame kulturelle Veranstaltung aus Anlass des Kriegsendes vor 65 Jahren. 1944/45 – so Landrat von Gerlach – hätten Flucht und Vertreibung aus den früheren deutschen Ostgebieten ihren tragischen Höhepunkt erreicht. Nach dem totalen Zusammenbruch hat der Kreis Flensburg-Land eine Patenschaft zur Kreisgemeinschaft Johannisburg übernommen, um den Vertriebenen zu helfen, ihre kulturelle Identität zu bewahren und sich in die neue Gesellschaft einzugliedern. Diese Patenschaft habe der Kreis Schleswig-Flensburg fortgeführt.

Heute gehören rund 6.000 Haushalte heimatvertriebener Johannisburger in ganz Deutschland der Kreisgemeinschaft an. Um die Folgen von Flucht und Vertreibung zu dokumentieren und zugleich das heute partnerschaftliche Miteinander mit den Polen herauszustellen, planen der Kreis und die Kreisgemeinschaft gemeinsam eine große kulturelle Veranstaltung voraussichtlich am 12. November im Kreishaus. Neben Vorträgen und musikalischen Beiträgen soll eine Ausstellung mit Exponaten aus Johannisburg das Leben in Masuren einst und jetzt veranschaulichen.

Kreispräsident Eckhard Schröder betont, dass der stete Dialog mit den Johannisburgern die Patenschaft festige und der Völker verbindenden Zusammenarbeit mit dem heutigen Partnerkreis Pisz in Polen positive Impulse gebe. Daher setze der Kreis das vertrauensvolle Miteinander mit der Kreisgemeinschaft gern fort.

Kreis plant Veranstaltung: 65 Jahre nach Flucht und Vertreibung

Zu unserem Bild:
Sie vereinbarten eine gemeinsame Ausstellung: Dr. Manfred P. Solenski (rechts) und Günter Woyzechowski (2. von links) sowie Kreispräsident Eckhard Schröder (links) und Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach.   

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Kreis sucht Gastfamilien für polnische Schüler

PolenDen Kreis Schleswig-Flensburg verbindet eine vielfältige Partnerschaft mit dem Kreis Pisz im polnischen Masuren. Bei der Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen kommt der Einbindung junger Menschen eine besondere Rolle zu. Aus diesem Grund vergibt der Kreis Schleswig-Flensburg seit 15 Jahren Stipendien für zwei Schülerinnen oder Schüler aus Pisz zum einjährigen Besuch eines Gymnasiums.

„Aufenthalt und Schulbesuch der Stipendiaten sind am erfolgreichsten, wenn sie von einer deutschen Familie betreut werden“, sagt Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach. Die Aufnahme eines fremden jungen Menschen als zusätzliches Familienmitglied sei zweifellos eine Herausforderung, verspreche andererseits aber auch einen großen menschlichen Gewinn für alle Beteiligten.

Auch Kreispräsident Eckhard Schröder räumt den Stipendien einen hohen Stellenwert ein: „Ich hoffe sehr, dass sich erneut Familien finden, die einen jungen Menschen aus Johannisburg bei sich aufnehmen, um die Verständigung zwischen Deutschen und Polen zu unterstützen.“

Der Kreis zahlt Gasteltern einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von 205 €. Zusätzlich erhält der junge Gast ein Taschengeld von 50 €. Darüber hinaus übernimmt der Kreis die Kosten für An- und Rückreise, Schulbücher, Klassenfahrten und zusätzliche Kurse.

Familien, die im kommenden Schuljahr einen Platz für eine Schülerin oder einen Schüler des 10. oder 11. Jahrgangs aus Pisz anbieten wollen, werden gebeten, sich mit dem Kreis Schleswig-Flensburg, Informationsdienst, Flensburger Straße 7, 24837 Schleswig, Telefon: 04621 87-565, in Verbindung zu setzen.

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

 

2010 Vorstand stellt sich vor 2009 2008 2007 2006 2005 50 Jahre Patenschaft Abschied und Neubeginn

Copyright © 2003-2011  Kreisgemeinschaft Johannisburg e.V.

Stand: 08. Januar 2011