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Pressemitteilungen 2008
Polnische Studenten zu Gast im Kreishaus Eine Studentengruppe
aus Allenstein / Olsztyn in Polen besuchte heute (24. Oktober) in Begleitung eines leitenden
Professors das Schleswiger Kreishaus. Die Studierenden bereisen auf Initiative der
Europäischen Bewegung in Polen und des Landesverbandes der Europa-Union Deutschland
vom 20.–25. Oktober Schleswig-Holstein.
Polnische Jugendliche für ein Jahr im Kreis Schleswig-FlensburgDer Kreis Schleswig-Flensburg unterhält seit vielen Jahren partnerschaftliche
Kontakte zur Region Johannisburg/Pisz im polnischen Masuren. Eine besondere Rolle
für die Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen kommt nach Ansicht von
Kreispräsident Eckhard Schröder und Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach der Einbindung
junger Menschen zu. Aus diesem Grund vergibt der Kreis Schleswig-Flensburg seit
13 Jahren Stipendien für jeweils zwei Jugendliche aus dem polnischen Partnerkreis
zum Besuch eines Gymnasiums für ein Schuljahr. Diesmal haben die 15-jährige Natalia
Choros und der 16-jährige Pawel Karwowski aus Pisz die Einladung angenommen, im
Partnerkreis Schleswig-Flensburg Land und Leute kennen zu lernen und sich in der
deutschen Sprache zu üben.
Johannes Petersen Ehrenbürger von Johannisburg / Pisz Wegen seiner hervorragenden Verdienste um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Kreis Schleswig-Flensburg und der Stadt sowie dem Kreis Pisz (Johannisburg) in Polen ist Ehrenkreispräsident Johannes Petersen zum Ehrenbürger der Stadt Pisz (Johannisburg) ernannt worden. Bürgermeister Jan Alicki verlieh Petersen diese besondere Auszeichnung in einer großen Abendveranstaltung mit 200 Gästen im Kulturhaus in Pisz (Johannisburg). Die Reise nach Polen hatte Petersen gemeinsam mit Kreispräsident Eckhard Schröder und der Kreistagsabgeordneten Barbara Scheufler-Lembcke unmittelbar nach dem Sommerempfang des Kreises angetreten. Vor 10 Jahren auf Initiative des damaligen Kreispräsidenten Johannes Petersen gegründet, entwickelte sich die Partnerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg mit der Stadt und dem Kreis Pisz (Johannisburg) in Masuren rasch und vielfältig. Infolge der offiziellen Begegnungen entstanden rege internationale Kontakte u. a. von Schulen, Ämtern und Gemeinden, Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Polizei. Besonders wichtig war Johannes Petersen stets die Einbindung der heute in Deutschland lebenden heimatvertriebenen Johannisburger. Sie kamen mit den Polen ins Gespräch und engagierten sich auch humanitär durch unzählige Hilfsgüterlieferungen nach Masuren. Von der lebendigen Kreispartnerschaft profitierte nicht zuletzt auch der deutsche Kulturverein "Rosch" im Kreis Pisz (Johannisburg) . In seiner Laudatio würdigte Bürgermeister Jan Alicki Ehrenbürger Petersen als Architekt der Kreispartnerschaft. Er habe das Miteinander zwischen Deutschen und Polen durch Initiativen wie das Kreisstipendium für polnische Schüler maßgeblich zum Erfolg geführt. Als Dank und Anerkennung für dieses außergewöhnliche Völker verbindende Engagement sei die Stadt Pisz (Johannisburg) stolz darauf, Johannes Petersen zum Ehrenbürger zu ernennen. Zu unserem Bild: Beifall für den Ehrenbürger: Der Landrat des Kreises Pisz (Johannisburg), Andrzej Nowicki, und der Bürgermeister der Stadt Pisz (Johannisburg), Jan Alicki, applaudieren Johannes Petersen.
Neue Impulse für deutsch-polnische Freundschaften "Die Partnerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg mit dem polnischen
Kreis Pisz (Johannisburg), dem ehemaligen Johannisburg in Masuren, ist lebendig,
jung und bunt", stellte Kreispräsident Johannes Petersen beim Besuch einer deutsch-
polnischen Schülergruppe im Schleswiger Kreishaus erfreut heraus. Zu unserem Bild: Kreispräsident Petersen würdigte beim Empfang im Kreishaus die deutsch-polnische Schulpartnerschaft
Gastfamilien für polnische Stipendiaten gesucht Der Kreis Schleswig-Flensburg unterhält seit Jahren offizielle Partnerschaften mit dem Kreis und der Stadt Johannisburg / Pisz im polnischen Masuren. Bei der angestrebten Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen kommt der Einbindung junger Menschen eine besondere Rolle zu. Aus diesem Grund vergibt der Kreis Schleswig-Flensburg seit 13 Jahren Stipendien für zwei Schülerinnen oder Schüler aus Pisz (Johannisburg) zum einjährigen Besuch eines Gymnasiums. "Die Erfahrungen zeigen, dass der Aufenthalt und der Schulbesuch der Stipendiaten am erfolgreichsten sind, wenn die Jugendlichen von einer deutschen Familie betreut werden", so Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach. "Die Aufnahme eines fremden jungen Menschen als zusätzliches Familienmitglied für einen längeren Zeitraum ist zweifellos eine Herausforderung, verspricht andererseits jedoch großen menschlichen Gewinn für alle Beteiligten." Auch Kreispräsident Johannes Petersen räumt den Stipendien des Kreises einen hohen Stellenwert ein: "Ich hoffe sehr, dass sich erneut Familien aus dem Kreisgebiet finden, die einen jungen Menschen aus Johannisburg bei sich aufnehmen wollen, um damit die Verständigung zwischen Deutschen und Polen zu unterstützen." Der Kreis zahlt den Gasteltern einen monatlichen Unterhaltskostenbeitrag von 205 €. Zusätzlich erhält der junge Gast ein Taschengeld von 50 €. Darüber hinaus übernimmt der Kreis die Kosten für An- und Rückreise, Schulbücher und Klassenfahrten sowie die Gebühren für eventuelle Deutschkurse und Fahrtkosten zur Schule. Familien, die im kommenden Schuljahr einen Platz für eine Schülerin oder einen Schüler des 11. Jahrgangs aus Johannisburg / Pisz anbieten wollen, werden gebeten, sich mit dem Kreis Schleswig-Flensburg, Informationsdienst, Flensburger Straße 7, 24837 Schleswig, ( 04621/87565, in Verbindung zu setzen.
Polnische Gäste bei der Polizei Die Partnerschaft der Kreise Schleswig-Flensburg und Johannisburg
(Pisz) in Polen wird immer vielfältiger. Auf Anregung der Kreise besucht eine Delegation
der Johannisburger Polizei mit Landrat Andrzej Nowicki und Polizeichef Andrzej Borkowski
an der Spitze vom 11. bis 15. Febr. 2008 die Polizeidirektion Flensburg. Das von
der Direktion gestaltete Besuchsprogramm bietet den Gästen aus Polen einen umfassenden
Einblick in die Struktur und Aufgaben der Polizei. Daneben erhalten die Besucher
Gelegenheit, Land und Leute kennen zu lernen. Zu unserem Bild: Kreispräsident Johannes Petersen empfing die deutsch-polnische Gruppe der Polizei im Schleswiger Kreishaus
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