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2008
 

 
Kreis Johannisburg Ostpreußen
  
Kreisgemeinschaft
Johannisburg
e. V.

 

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Johannisburg-Videos

Pressemitteilungen 2008

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24.10.2008: Polnische Studenten zu Gast im Kreishaus

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07.10.2008: Polnische Jugendliche für ein Jahr im Kreis Schleswig-Flensburg

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01.07.2008: Johannes Petersen Ehrenbürger von Johannisburg / Pisz

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27.05.2008: Neue Impulse für deutsch-polnische Freundschaften

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11.04.2008: Gastfamilien für polnische Stipendiaten gesucht

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14.02.2008: Polnische Gäste bei der Polizei

Polnische Studenten zu Gast im Kreishaus

Eine Studentengruppe aus Allenstein / Olsztyn in Polen besuchte heute (24. Oktober) in Begleitung eines leitenden Professors das Schleswiger Kreishaus. Die Studierenden bereisen auf Initiative der Europäischen Bewegung in Polen und des Landesverbandes der Europa-Union Deutschland vom 20.–25. Oktober Schleswig-Holstein.

Im Schleswiger Kreishaus empfing stellvertretender Kreispräsident Holger Groteguth die Gäste. Er stellte den Kreis Schleswig-Flensburg vor und erläuterte die Partnerschaft mit dem polnischen Kreis Johannisburg / Pisz. „Den größten Erfolg hat eine internationale Partnerschaft, wenn junge Menschen zusammengeführt werden“, betonte Groteguth. In diesem Zusammenhang dankte er der Europäischen Bewegung in Polen und dem Landesverband Schleswig-Holstein der Europa-Union dafür, dass sie polnischen Studierenden die Möglichkeit geben, Deutschland persönlich kennen zu lernen.

Zum Abschluss ihres Besuchs in Schleswig – ausgerichtet vom Ortsverein der Europa-Union – besichtigten die Gäste Schloss Gottorf, den Dom und die Altstadt.

Zu unserem Bild:
Gern gesehene Gäste im Kreishaus: Stellvertretender Kreispräsident Groteguth empfing eine polnische Studentengruppe

Polnische Studenten zu Gast im Kreishaus

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Polnische Jugendliche für ein Jahr im Kreis Schleswig-Flensburg

Der Kreis Schleswig-Flensburg unterhält seit vielen Jahren partnerschaftliche Kontakte zur Region Johannisburg/Pisz im polnischen Masuren. Eine besondere Rolle für die Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen kommt nach Ansicht von Kreispräsident Eckhard Schröder und Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach der Einbindung junger Menschen zu. Aus diesem Grund vergibt der Kreis Schleswig-Flensburg seit 13 Jahren Stipendien für jeweils zwei Jugendliche aus dem polnischen Partnerkreis zum Besuch eines Gymnasiums für ein Schuljahr. Diesmal haben die 15-jährige Natalia Choros und der 16-jährige Pawel Karwowski aus Pisz die Einladung angenommen, im Partnerkreis Schleswig-Flensburg Land und Leute kennen zu lernen und sich in der deutschen Sprache zu üben.

Die persönliche Betreuung der Gymnasiasten übernehmen wieder Gastfamilien. Natalia Choros ist von Familie Imme Endruschat und Andreas Voss in Rabenkirchen aufgenommen worden. Pawel Karwowski hat bei der Tarper Familie Bente und Johann-Wilhelm Behrends ein vorübergehendes Zuhause für die Stipendiumszeit gefunden. Während Natalia die Klaus-Harms-Schule in Kappeln besucht, nimmt Pawel am Unterricht des Bernstorff-Gymnasiums in Satrup teil.

„Unsere Erfahrungen zeigen, dass der Aufenthalt und der Schulbesuch der Stipendiaten am erfolgreichsten sind, wenn die jungen Menschen aus Polen in einer deutschen Familie aufgenommen und betreut werden“, betonten Kreispräsident Schröder und Landrat von Gerlach beim Antrittsbesuch der Gymnasiasten im Schleswiger Kreishaus. Sie würdigten den Mut der Schüler, die vertraute Umgebung sowie Angehörige und Freunde zu verlassen, um ein fremdes Land persönlich kennen zu lernen.

Den Gasteltern und den beteiligten Schulen sprachen Schröder und von Gerlach Dank für die Bereitschaft aus, die verantwortungsvolle Betreuung der Jugendlichen zu übernehmen. Die Aufnahme eines fremden Schülers für einen längeren Zeitraum – so die Kreisrepräsentanten – führe zwar zu einer gewissen Umstellung, bedeute für alle Beteiligten aber auch Abwechslung und menschliche Bereicherung.

Zu unserem Bild:
Natalia Choros und Pawel Karwowski (unten) statteten Kreispräsident Schröder (unten rechts) und Landrat von Gerlach (unten links) in Begleitung der Gasteltern und –lehrer ihren Antrittsbesuch in Schleswig ab.

Polnische Jugendliche für ein Jahr im Kreis Schleswig-Flensburg 

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Johannes Petersen Ehrenbürger von Johannisburg / Pisz

Wegen seiner hervorragenden Verdienste um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Kreis Schleswig-Flensburg und der Stadt sowie dem Kreis Pisz (Johannisburg) in Polen ist Ehrenkreispräsident Johannes Petersen zum Ehrenbürger der Stadt Pisz (Johannisburg) ernannt worden.

Bürgermeister Jan Alicki verlieh Petersen diese besondere Auszeichnung in einer großen Abendveranstaltung mit 200 Gästen im Kulturhaus in Pisz (Johannisburg). Die Reise nach Polen hatte Petersen gemeinsam mit Kreispräsident Eckhard Schröder und der Kreistagsabgeordneten Barbara Scheufler-Lembcke unmittelbar nach dem Sommerempfang des Kreises angetreten.

Vor 10 Jahren auf Initiative des damaligen Kreispräsidenten Johannes Petersen gegründet, entwickelte sich die Partnerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg mit der Stadt und dem Kreis Pisz (Johannisburg) in Masuren rasch und vielfältig. Infolge der offiziellen Begegnungen entstanden rege internationale Kontakte u. a. von Schulen, Ämtern und Gemeinden, Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Polizei.

Besonders wichtig war Johannes Petersen stets die Einbindung der heute in Deutschland lebenden heimatvertriebenen Johannisburger. Sie kamen mit den Polen ins Gespräch und engagierten sich auch humanitär durch unzählige Hilfsgüterlieferungen nach Masuren.

Von der lebendigen Kreispartnerschaft profitierte nicht zuletzt auch der deutsche Kulturverein "Rosch" im Kreis Pisz (Johannisburg) .

In seiner Laudatio würdigte Bürgermeister Jan Alicki Ehrenbürger Petersen als Architekt der Kreispartnerschaft. Er habe das Miteinander zwischen Deutschen und Polen durch Initiativen wie das Kreisstipendium für polnische Schüler maßgeblich zum Erfolg geführt. Als Dank und Anerkennung für dieses außergewöhnliche Völker verbindende Engagement sei die Stadt Pisz (Johannisburg) stolz darauf, Johannes Petersen zum Ehrenbürger zu ernennen.

Zu unserem Bild:

Beifall für den Ehrenbürger: Der Landrat des Kreises Pisz (Johannisburg), Andrzej Nowicki, und der Bürgermeister der Stadt Pisz (Johannisburg), Jan Alicki, applaudieren Johannes Petersen.

Johannes Petersen Ehrenbürger von Pisz

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Neue Impulse für deutsch-polnische Freundschaften

"Die Partnerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg mit dem polnischen Kreis Pisz (Johannisburg), dem ehemaligen Johannisburg in Masuren, ist lebendig, jung und bunt", stellte Kreispräsident Johannes Petersen beim Besuch einer deutsch- polnischen Schülergruppe im Schleswiger Kreishaus erfreut heraus.
Die 18 Jugendlichen von der Zespol Szkol Nummer 1 in Pisz (Johannisburg) sind in Begleitung der Englischlehrerin Alicja Szyszkowska und des Mathematiklehrers Maciej Bzura vom 25. Mai bis 1. Juni zu Gast bei der Stapelholm-Schule in Erfde.
Angeknüpft hatten den offiziellen Schüleraustausch mit dem Kreis Pisz (Johannisburg) Erfdes Gemeindewehrführer Peter Thomsen, der zugleich als Realschullehrer der Stapelholm-Schule für das Projekt verantwortlich ist, und der ehemalige Kreisjugendfeuerwehrwart Peter Lach bei einem Besuch in Masuren vor fünf Jahren. "Schon im Schuljahr 2004/05 besuchten wir uns erstmalig mit Schülern der achten Klassen gegenseitig", so Thomsen. Die Stapelholmer Schüler zeigten sich vom Besuchsprogramm und von der herzlichen Aufnahme in den polnischen Gastfamilien sehr angetan. Die Stapelholm-Schule hat sich angestrengt, für den Gegenbesuch der Jugendlichen aus Pisz (Johannisburg) einen ähnlich gelungenen Aufenthalt zu bieten. Im Programm kommen neben dem Besuch von Unterrichtsstunden der touristische Teil und die Geselligkeit nicht zu kurz.
Kreispräsident Johannes Petersen dankte den Initiatoren der Stapelholm-Schule und der Zespol Szkol Nummer 1 für ihre vorbildliche Zusammenarbeit. "Die Stapelholm-Schule in Erfde und die Schule Nummer 1 in Pisz (Johannisburg) pflegen eine vorbildliche Partnerschaft, die ihresgleichen sucht.". Der Kreis unterstütze internationale Jugendbegegnungen gern – so Petersen – denn jeder Euro für die Förderung von Schulpartnerschaften sei im Sinne der Völkerverständigung in Europa gut angelegtes Geld. "Wer selbst erlebt, wie liebenswürdig und gastfreundlich ein Volk ist, wird Vorurteile nicht gelten lassen", sagte der Kreispräsident. "Wie ich an eurer Freundschaft sehe, hat unsere Kreispartnerschaft schon reiche Früchte getragen, die Jahr für Jahr weiterwachsen."
Die Lehrkräfte aus Pisz (Johannisburg) würdigten die gegenseitigen Besuche: "Wir sind froh, dass es so ein Austauschprogramm zwischen den beiden Patenkreisen gibt und wir wünschen uns eine Fortsetzung für nachrückende Schülerjahrgänge."
Im September 2008 fahren wieder 19 Stapelholm-Schüler nach Pisz (Johannisburg). "Uns macht es einfach Freude, so ein Projekt durchzuführen", so Bzura und Thomsen einvernehmlich.

Zu unserem Bild:

Kreispräsident Petersen würdigte beim Empfang im Kreishaus die deutsch-polnische Schulpartnerschaft

  Neue Impulse für deutsch-polnische Freundschaften

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Gastfamilien für polnische Stipendiaten gesucht

Der Kreis Schleswig-Flensburg unterhält seit Jahren offizielle Partnerschaften mit dem Kreis und der Stadt Johannisburg / Pisz im polnischen Masuren. Bei der angestrebten Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen kommt der Einbindung junger Menschen eine besondere Rolle zu. Aus diesem Grund vergibt der Kreis Schleswig-Flensburg seit 13 Jahren Stipendien für zwei Schülerinnen oder Schüler aus Pisz (Johannisburg) zum einjährigen Besuch eines Gymnasiums.

"Die Erfahrungen zeigen, dass der Aufenthalt und der Schulbesuch der Stipendiaten am erfolgreichsten sind, wenn die Jugendlichen von einer deutschen Familie betreut werden", so Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach. "Die Aufnahme eines fremden jungen Menschen als zusätzliches Familienmitglied für einen längeren Zeitraum ist zweifellos eine Herausforderung, verspricht andererseits jedoch großen menschlichen Gewinn für alle Beteiligten."

Auch Kreispräsident Johannes Petersen räumt den Stipendien des Kreises einen hohen Stellenwert ein: "Ich hoffe sehr, dass sich erneut Familien aus dem Kreisgebiet finden, die einen jungen Menschen aus Johannisburg bei sich aufnehmen wollen, um damit die Verständigung zwischen Deutschen und Polen zu unterstützen."

Der Kreis zahlt den Gasteltern einen monatlichen Unterhaltskostenbeitrag von 205 €. Zusätzlich erhält der junge Gast ein Taschengeld von 50 €. Darüber hinaus übernimmt der Kreis die Kosten für An- und Rückreise, Schulbücher und Klassenfahrten sowie die Gebühren für eventuelle Deutschkurse und Fahrtkosten zur Schule.

Familien, die im kommenden Schuljahr einen Platz für eine Schülerin oder einen Schüler des 11. Jahrgangs aus Johannisburg / Pisz anbieten wollen, werden gebeten, sich mit dem Kreis Schleswig-Flensburg, Informationsdienst, Flensburger Straße 7, 24837 Schleswig, ( 04621/87565, in Verbindung zu setzen.

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

Polnische Gäste bei der Polizei

Die Partnerschaft der Kreise Schleswig-Flensburg und Johannisburg (Pisz) in Polen wird immer vielfältiger. Auf Anregung der Kreise besucht eine Delegation der Johannisburger Polizei mit Landrat Andrzej Nowicki und Polizeichef Andrzej Borkowski an der Spitze vom 11. bis 15. Febr. 2008 die Polizeidirektion Flensburg. Das von der Direktion gestaltete Besuchsprogramm bietet den Gästen aus Polen einen umfassenden Einblick in die Struktur und Aufgaben der Polizei. Daneben erhalten die Besucher Gelegenheit, Land und Leute kennen zu lernen.
Begleitet vom Leiter der Polizeidirektion Flensburg, Johannes Hübner, stattete die Gruppe am Donnerstag (14. Febr. 2008) dem Schleswiger Kreishaus einen Besuch ab. Kreispräsident Johannes Petersen betonte bei dem Empfang seine Freude darüber, dass neben vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen der Kreise Schleswig-Flensburg und Johannisburg nun auch die Polizeidienststellen partnerschaftlich zusammengefunden hätten. Der Erfahrungsaustausch werde nützlich für alle Beteiligten sein. Petersen äußerte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit der Polizei zu seinem festen Bestandteil der Partnerschaft werde.

Zu unserem Bild:

Kreispräsident Johannes Petersen empfing die deutsch-polnische Gruppe der Polizei im Schleswiger Kreishaus

Polnische Gäste bei der Polizei

Quelle:
KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG, Pressestelle, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
http://www.schleswig-flensburg.de/

 

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Stand: 08. Januar 2011