Die
ordenszeitliche Kirche war dem hl. Bartholomäus geweiht. Das Gotteshaus steht
auf dem Boden der ehemaligen Burg Eckersberg. Im Jahre 1799 wurde in den alten
Ringmauern einer früheren Kirche aus Feldstein eine neue erbaut. Sie hatte im
Innern eine flache Bretterdecke. Der Kanzelaltar stammte aus dem 17.
Jahrhundert.
Das letzte Gotteshaus entstand im Jahre 1921.
Ständer und Balken sind reich verziert und bemalt. Ein Gemälde, die Geburt
Christi darstellend, ist eine Arbeit aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, es
zeigt flämische Züge, ist aber schlecht erhalten.
Eine silberne ovale Oblatendose mit
getriebenen Narzissen und Mohnblumen hat die Inschrift I X I Ao 1674 27. July.
Evangelische Geistliche haben in Eckersberg
seit mindestens 1541 gewirkt, die 2. Pfarrstelle wurde vor 1571 gegründet, ging
1799 ein. Die letzten Geistlichen waren: Johann Fr. G. Koschorreck 1896-1907,
Friedrich Karl Mitzka 1908-1910, Ernst August Heinrich Sack 1910-1917, Erich
Riedel 1917-1924, Hermann Ippig 1924-1931, Herbert Schott 1933-1939, Johannes
Kypke 1940-1941, Werner Ebert 1942-1945.
Kirchenbücher sind seit 1766 geführt worden.