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52. Kreistreffen der Johannisburger in der Stadt Dortmund
bevor wir nach dieser Feierstunde mit musikalischen und Wortbeiträgen zum geselligen Teil des Treffens übergehen, möchte ich in meinem Schlusswort DANK, BITTE und HOFFNUNG aussprechen: Zuerst herzlichen Dank Ihnen, liebe Landsleute und Gäste, für Ihr Kommen aus nah und fern. Sie bekunden damit Ihre Treue und Verbundenheit zur Heimat, ob Sie nun zur Kreisgemeinschaft Johannisburg gehören oder zum Bund der Vertriebenen, Kreisverband Dortmund.
Das wunderliche Tier unserer Heimat, der ELCH, ist 2007 von der "Schutzgemeinschaft Deutsches Wild" zum Tier des Jahres gekürt worden. Eine kleine Ausstellung im Foyer bringt Ihnen dieses Tier nahe.Material stammt vom schon erwähnten Atelier Will, der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild, Herrn Dr. Hinkelmann vom Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg (ein Besuch lohnt sich - Faltblätter lugen aus) und dem Preußischen Mediendienst der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) / Ostpreußenblatt: ein Heft über den Elch und die Elchschaufel, das 1995 erschienen ist, Verfasser Benno Dilba. Es kann für 2,50 Euro erworben werden. Sie erfahren darin nicht nur über das Tier und seine Lebensweise, sondern auch von dem Mythos, dem Symbol, der Bedeutung der Elchschaufel. Nun komme ich zu meinem zweiten Leitwort: BITTE. Ich stelle es unter den Satz: "Nichts ist beständiger als der Wandel". Diese Tatsache erlebt jeder ständig an sich selbst, in der Familie, in seinem Wohnort, in allen Bereichen des täglichen Lebens, nicht zuletzt in der "hohen Politik". Auch unsere Treffen hier unterliegen diesem Prinzip. So gestalten wir heute diesen Tag gemeinsam mit dem BdV Dortmund. Ein Novum. Allgemein unterliegt auch das Zusammenleben der Völker, der Staaten dem Wandel. Auch in unserer Landsmannschaft und anderen Gremien macht man sich Gedanken: Wie geht es weiter mit uns?- Und viele sagen: "Was können wir "kleinen Leute" "schon ausrichten gegen das, was uns nicht gefällt?" Wir in der Kreisgemeinschaft im Kreistag wollen mit unserer ehrenamtlichen Arbeit die Sache unserer Vorgänger weiterführen. Die Art mag sich ändern, aber nicht der Kern, dass wir nämlich unseren Nachkommen die Erinnerung an Ostpreußen / Masuren wachhalten wollen. Oft als uninteressiert und oberflächlich geschmäht, liest man z.B. Anfragen zur Familienforschung im Gästebuch unserer Homepage im Internet: Unser Betreuer der Homepage, Webmaster wie man sagt, nimmt sich viel Zeit, alles zu beantworten. Und nicht nur diese, auch andere junge Leute, junge und auch nicht mehr so junge Menschen, werden kommen und fragen. Ein neuer Trend (s. SPIEGEL-Spezial) "Sehnsucht nach Familie" scheint sich aufzutun. Diesem nachzukommen, Ergebnisse anzubieten, wird auch das Werk über die Stadt Johannisburg "Das Bestandsverzeichnis 1944/45" von Eva Klischewski, Werner Schuka und - verantwortlich - Ulf Wöbcke dienen. Die Drucklegung steht noch aus - ich bitte Sie an dieser Stelle: Lassen Sie uns dieses Werk, aus unseren eigenen Reihen erwachsen, Wirklichkeit werden durch Ihre Spende, gerne auch eine größere. Beteiligen Sie sich an einer Sache, die für unsere Nachkommen, interessierte Familienforscher und Historiker von einmaligem Wert ist. Vielleicht können Sie damit auch Ihre Dankbarkeit ausdrücken, dass Sie durch so viele Jahre hindurch die Möglichkeit hatten, an unseren Treffen hier freundschaftlich - heimatliche Gedanken und Gefühle zu pflegen. Lassen Sie uns das an unsere Kinder und Kindeskinder weitergeben! Das dritte Leitwort fragt: Wie können wir im Kleinen wirken? Ist es nicht erstaunlich, was Sie alles in den Heimatbriefen lesen? Auch für 2008 haben wir schon soviel Material, dass wir ein Doppelheft herausgeben könnten! Helfen Sie mit durch Gespräche mit jungen Erwachsenen, auch Jugendlichen, Enkelkindern; eventuell auch durch aktive Mitarbeit in der Kreisgemeinschaft, finanziell durch Spenden, Abgabe von Nachlass-Gegenständen für unser Archiv, Fahrten, Austausch, Beiträge... Die HOFFNUNG: Geben Sie der Erinnerung Raum, dem Gedenken unserer Vorfahren Platz im Leben der Familien! Die für uns da waren, haben es verdient, geehrt zu werden. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche noch ein frohes Zusammensein. Wir erheben uns und singen zum Abschluss der Feierstunde das "Ostpreußenlied" und die dritte Strophe des "Deutschlandliedes".
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