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Grüße aus der Heimat und
Worte des Dankes
Wir möchten Ihnen dort in der Ferne über unsere Arbeit im vergangenen Jahr hier in der Heimat und über unser Leben berichten. Aber zuerst wollen wir der Kreisgemeinschaft Johannisburg, allen Landsleuten und allen Helfern, die zu unserem "Sein" beigetragen haben, herzlichen Dank sagen. Auch dem Kreisamt Schleswig (Herr Eckhardt Schröder und Herr Johannes Petersen), das uns finanziell unterstützt, vielen, vielen Dank! Ohne diese Hilfe könnten wir nicht existieren. Das ist die reine Wahrheit, ohne Ihre Hilfe sind wir vom Blatt gestrichen. Das Jahr 2009 haben wir am 10. Januar 2009 mit der Wahl des neuen Vorstands angefangen. Es ist uns gelungen, zwei jüngere Personen für diese Arbeit zu gewinnen. Ditmar Leymanzik ist der 1. Vorsitzende, seine Stellvertreterin Irene Wesolowski, Mariola Lewinska übernimmt die Aufgaben der Buchhaltung und Ulla Rutkowska die der Kasse. Anfang Februar fand das erste Vorstandstreffen mit der Verteilung der Arbeit und der Verpflichtungen für das Jahr statt. Wir mussten das Jahr 2008 durchprüfen, um nicht dieselben Fehler zu begehen. Denn nicht alles ist uns klar, und jeder Mensch möchte um sich doch helles Licht haben. Sehr, sehr viel zu verdanken haben wir dem jetzigen Kreispräsidenten Herrn Eckhardt Schröder und seinem Vorgänger Herrn Johannes Petersen, die uns Mut und Hilfe geben, und wenn es zu schwierig wird, uns auch unter die Arme greifen. Denn wie jedes Jahr - so auch in diesem - war die finanzielle Hilfe nicht ausgeblieben und ist zur richtigen Zeit gekommen. Gott vergelt's euch allen. Ende Mai 2009 konnten wir vier Personen zur Kreistagssitzung der Kreisgemeinschaft Johannisburg mit anschließender Teilnahme an der Ausstellungseröffnung "Gesammelte Schätze" im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg schicken. Im Mai war auch der Kreispräsident des Kreises Schleswig-Flensburg mit Begleitung bei uns zu Besuch. Am 9. Juli 2009 haben wir einen Ausflug unter dem Motto "Rund um Masuren" organisiert. Der Bus war voll besetzt. Werden Sie fragen, warum wir das taten? Ja, die meisten Leute haben ihren Wohnsitz in den Dörfern nie verlassen. So gaben wir ihnen die Möglichkeit, zu sehen, wie wunderschön ihre Heimat ist. Die alten Leute haben sich sehr gefreut und auch gedankt. Es ging durch Lyck, Sensburg, Rößel-Schloss, Heiligelinde, Rastenburg und Nikolaiken, von da zurück nach Johannisburg. Auch das Ehepaar Wonsak und Frau Sieglinde Gruber, die gerade Urlaub in Masuren machten, haben an dem Ausflug teilgenommen. Auch im Juli ist ein Bus des D.F.K. "Rosch" zu einem Sommerfest nach Hohenstein gefahren. Gar nichts davon könnten wir ohne die Hilfe aus Deutschland organisieren. Herzens Dank dafür! Hier muss ich auch die Namen der Helfer, die uns ab und zu mit Kleidung, Kaffee und etwas Süßem aushelfen, erwähnen. Wir danken dem Ehepaar Wonsak aus Lahr, dem Ehepaar Piepiora aus Sarkwitz, Frau Inge Lüding aus Hasloh, Frau Wesche und Herrn Dr. Wilfried Groß aus Güby/Esprehm, auch Frau Edeltraut Ziegelowski aus Berlin, die selbst sehr krank ist und doch noch die Hilfe in ihre Heimat nicht auslassen kann. Wir danken allen, die auch nur die kleinsten Spenden für die Hiergebliebenen geben und auch privat etwas helfen. Gott vergelte euch, eure Güte und Herz. Denn: Eine Handvoll Liebe, geschenkt zur rechten Zeit, gibt Stärke zum Ertragen und lindert Schmerz und Leid. Nur eine Handvoll Liebe. Unser Vorsitzender Dietmar Leymanzik nimmt an allen Sitzungen, Treffen und Schulungen im Dachverband, in der Schlesischen Bruderhilfe u. a. teil. Wir freuen uns, dass wir ihn als Vorsitzenden haben. Im Oktober 2009 sind die "Weihnachtsmänner" mit dem Geld, das den Ärmsten hier etwas helfen soll, gekommen. Die Hilfe, die sie den Menschen hier zu Weihnachten bringen, ist ein Gottessegen. Manchen hilft es für den Winter Holz oder Kohlen zu kaufen. Es kam Herr Günter Woyzechowski von der Kreisgemeinschaft Johannisburg mit seiner Frau Antonia. Auch Ulf Wöbcke mit Angelika Albers wirkte beim Austeilen mit. Ende November haben wir fünf Jugendliche nach Osterode zum Adventtreffen des "Bund Junges Ostpreußen" geschickt. In diesem Jahr ohne Begleitung Erwachsener. So langsam geben wir der Jugend freie Hand und freuen uns, wenn sie sich bestätigt. Wir haben wenige, aber hilfsbereite Jugendliche. Am 5. Dezember fand das Seniorentreffen statt. Nicht alle kamen, denn viele von uns mussten von der schönen Welt Abschied nehmen. Aber wie immer ist das Senioren-Advent-Treffen gelungen. Die Senioren saßen an schön weiß gedeckten Tischen im weihnachtlich geschmückten Saal des Pissa Hotels, ließen sich Kuchen, Kaffee, Obst und Süßigkeiten gut munden, waren fröhlich gelaunt. Es wurden deutsche Weihnachtslieder gesungen, ein paar Geschichten, wie "Die vier Kerzen" u. a. vorgelesen und zum Ende schöne Weihnachtspäckchen verteilt. Die Freude war groß, weil darin der geliebte Weihnachtsstollen, Kaffee, Marzipan und andere leckere Sachen waren. Noch im Dezember, am 19., wird ein Weihnachtsmann im Kulturhaus die Kinder beschenken. Auch die Kinder - es sind 76 - bekommen schöne Päckchen mit Süßigkeiten und ein Buch dazu. Im vorigen Jahr bekamen sie ein deutsch-polnisches Wörterbuch, in diesem bekommen sie "Opas Liederbuch". Nur, es gibt keine Spiele, Puzzles, Plüschtiere, weil wir keine bekommen haben. Aber es geht auch so. Alles für die Senioren und die Kinderpäckchen haben Dietmar Leymanzik und Ulla Rutkowska zusammengestellt. Auch ihnen herzlichen Dank für die Arbeit, die sie auf sich genommen haben. Hier auch an die Landsleute in Deutschland ein großer Dank, denn ohne eure Hilfe könnten wir nichts machen. So kommen wir zum Jahresabschluss, der mit dem Vorstand-Adventstreffen am 22. Dezember stattfindet. Nachrichten von Mira Kreska Die Begegnungsstätte in der Evangelischen Kirchengemeinde in Johannisburg/Pisz ist ganz fertig gestellt. Der "Deutsche Freundeskreis Rosch" (D.F.K.) hat Nutzrecht. Das alte Pfarrhaus ist renoviert worden. Am 1.12.2008 ist dort ein Förderverein für Sozial-Benachteiligte eröffnet worden. Es werden 30 Patienten therapiert. Am 7. März 2009 war die Einweihung mit vielen Persönlichkeiten. Pastor M. Pysz ist u. a. Soldatenpfarrer; mit dem Verein ROSCH hat er regen Kontakt. Zur Einweihung waren Herr J. Petersen und Herr E. Schröder mit seiner Gattin aus Schleswig gekommen und statteten am Tag vorher auch dem Verein ROSCH einen Besuch ab. "Ich bedanke mich auch von ganzem Herzen beim Vorstand der Kreisgemeinschaft Johannisburg für die Einladung nach Lüneburg. Ich freue mich sehr, dass ich dabeisein durfte. Es ist für mich etwas ganz Besonderes, noch mit eigenen Augen diese Ausstellung zu sehen, denn gehört habe ich schon sehr viel vom Ostpreußischen Landesmuseum. Auch die Stadt Lüneburg ist eine schöne grüne Stadt. Die Strapazen sind es wert, dieses alles zu sehen. Ich sage sehr, sehr herzlichen Dank, dass ich eingeladen wurde." Auf der Adventsfeier des Vereins ROSCH haben wir Ditmar Leymanzik herzlich für die gute Führung des Vereins gedankt. Dieser muss erhalten bleiben, sein Weiterbestehen ist für Johannisburg wichtig. An Einladungen zu verschiedenen Feierlichkeiten (Schule, Krankenhaus) erfahren wir seine Wertschätzung durch Behörden und Bevölkerung. Daran wollen wir weiterarbeiten. Liebe Helfer, liebe Landsleute in Deutschland, liebe Helfer aus Schleswig-Flensburg, alle unsere Freunde und Förderer! Wir wünschen euch ein friedliches, sorgenloses Jahr 2010! Ihre Johannisburger.
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